Hobbytramper fahren auf der Herzroute 99

 

Die Schweiz, wie Max, Urs und Heiner, sie bisher mit dem Velo nicht erlebt haben:

600 Kilometer, 10'000 Höhenmeter, über 20 Altstädte und historische Ortsbilder.

Die Herzroute führt durch die schönsten Gegenden der voralpinen Schweiz. Die einsamen Wege weit ab von Verkehrslärm und Hektik eigenen sich besonders zur Erkundung mit E-Bikes. So bietet die Route eine herzhafte Begegnung mit Landschaft und Menschen.

Sanfte Hügel, saftige Wiesen, schöne Wälder und ein wunderbarer Ausblick auf die Alpen: eine Szenerie, die ans Herz wächst - das ist die Herzroute. Sie windet sich durch die grünen Hügelketten der Voralpen. Hinter jedem Hügelzug eröffnet sich ein Tal mit ganz besonderen Eigenheiten, die entdeckt werden wollen.

Nicht Direktheit ist das Ziel der Herzroute, sondern der Weg. Mit dem eigenen Rhythmus kann die ursprüngliche Schweiz erlebt werden. An eindrücklichen Aussichtspunkten lohnt es sich, etwas länger zu verweilen. Kleine Ortschaften, stattliche Höfe und pittoreske Kleinstädte sorgen für Abwechslung.

Um die Route, die vor allem durch Hügellandschaften führt, mühelos zu bewältigen, sind Elektro-Bikes empfehlenswert. Stationen für Miete und Akkuwechsel stehen entlang der Strecke bereit. Anstrengende Steigungen werden dadurch einfach bezwungen, so dass sich die Herzroute auch von genussorientierten Radlern aller Altersklassen fahren lässt.

13. August 2020 - Lausanne bis Romont

(52 km - auf 976 m - ab 652 m)

Wir fahren mit dem Zug nach Lausanne. Dort nimmt die Herzroute ihren Anfang an den noblen Quais. Mit dem Aufstieg über das Weltkulturerbe Lavaux bietet sich eine spektakuläre Sicht auf Genfersee und Alpen. Bis Romont locken pittoreske Panoramaabschnitte und grüne Weidenlandschaften.

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14. August 2020 - Romont bis Flamatt

(73 km - auf 910 m - ab 1113 m)

Ab Romont bietet die Route eine grosse Fülle an Eindrücken und berührt sowohl voralpines Hügelland als auch das Dreiseengebiet mit den historischen Städtchen Avenches und Murten. Sie führt entlang dem fjordähnlichen Schiffenensee ins mittelalterliche Laupen..

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15. August 2020 - Flamatt bis Thun/Heimberg

(65 km - auf 1063 m - ab 1021 m)

Von Flamatt geht es durch das Berner Hinterland auf den Längenberg. Hier bietet sich eine phänomenale Sicht über die Alpenkette und bald darauf auf den Thunersee. Über Riggisberg führt die Route ins Moränenseegebiet um Amsoldingen und schliesslich nach Thun.

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16. August 2020 - Thun/Heimberg bis Langnau

(72 km - auf 1650 m - ab 1533 m)

Die «Königsetappe» erlaubt nach dem Aufstieg nach Heiligenschwendi weit über den Thunersee eine Aussicht auf die Alpen. Danach taucht die Route ab in die Wälder des Eriz, einer märchenhaften Hügellandschaft, die langsam ins Emmental übergeht.

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17. August 2020 - Langnau bis Sempach

(87 km - auf 1311 m - ab 1465 m)

Von Langnau führt die Route in die einsamen Gefilde des Emmentals. Die schönen Aussichtspunkte sind Höhepunkte dieser Schweizerischen Ur-Landschaft. Diese Etappe bietet einen grossartigen Eindruck des Emmentals und des Entlebuchs. Man wird auf Höhenlagen diesen beiden Tallandschaften entlanggeführt. Sanfte Hügel, Obstbäume und Seen schmücken die Fahrt.

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18. August 2020 - Sempach bis Einsiedeln

(76 km - auf 1475 m - ab 1090 m)

In Zug geht die Fahrt durch die romantische Altstadt und durch reizvolle Landschaftsräume nach Unterägeri. Weit über dem Ägerisee bietet die Strecke eine eindrückliche Aussicht in die Berge. Weiter zum Hochmoor von Rothenturm. Der Übergang «Chatzenstrick» rundet die Etappe ab.

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19. August 2020 - Einsiedeln bis Bazenheid

(90 km - auf 1460 m - ab 1727 m)

Vom Highlight Einsiedeln folgt die Route dem Nordufer des Sihlsees. Über Teufelsbrücke und Etzelpass gelangt man zu einer Panoramalage weit über dem Zürichsee. Rapperswil empfängt die Reisenden mit seinem südländischen Charme. Feuchtgebiete und Hügellandschaften prägen das Zürcher Oberland. Über das voralpine Goldingertal und den Ricken gelangen wir ins Toggenburg.

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20. August 2020 - Bazenheid - Herisau - Goldach - Widnau

(73 km - auf 863 m - ab 1053 m)

Nach der Thurquerung strahlt der Säntis in seiner ganzen Pracht. Eindrückliche Ankunft im Appenzellerland, bevor der Ort Herisau angefahren wird.

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